So wurde ich zur Heilpraktikerin:

„Du bist wie ein Doktor!“ Diese Aussage traf eine Kollegin in grauer Vorzeit. Ich war immer schon fasziniert vom Thema Mensch – Gesundheit – Krankheit und den Zusammenhängen. Als ich dann 1993 selbst eine schwere Operation über mich ergehen lassen musste und ich künftig meinen Beruf als „Schreibtisch-Täterin“ nicht mehr ausüben durfte, war die Zeit gekommen – ich machte mich auf den Weg.

Nach der klassischen Ausbildung in Vollzeit zur Heilpraktikerin in München absolvierte ich zuerst noch drei Semester Ausbildung in naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren. Schon in den Anfängen  wurde eine besondere Begabung deutlich, ein tiefes Gespür für den Menschen. Bei meinen Dozenten kam das im ersten Moment nicht gut an, ich wurde gerügt, doch erst die Anamnese oder Fallbeschreibung abzuwarten, bevor ich eine Aussage treffe. Diese Fähigkeit hat von Anfang an zu meinem Therapieerfolg beigetragen. Ich denke oft, ich musste mit diesem neuen Beruf einen göttlichen Auftrag erfüllen, denn ich hatte das Glück, meine Prüfung bei einer extrem hohen Durchfall-Quote sofort zu bestehen.

Im März 1999 startete ich meine Praxis in Landshut und hatte von anfang an großen Erfolg. Um den vielen verschiedenen Patienten gerecht werden zu  können, absolvierte ich viele Ausbildungen, „handfeste“ Therapieformen wie Schröpftechniken, baunscheidtieren, Moxa-Therapie, Körper- Ohr- und Schädelakupunktur, Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß, Shiatsu-Massage, Injektionstechniken, da fühlte ich mich wohl. Bachblüten und Schüssler-Salze gehörten ebenso dazu wie Homöopathie.

Allmählich spürte ich, daß ich damit nicht zur Ursache der Krankheiten vordringen konnte und ließ mich in  Voice Dialog, der Arbeit mit den inneren Stimmen; und in Hypnose ausbilden. Ich war damit auf meinem Weg, Krankheiten in ihrer Wurzel zu erkennen. 2006 begann ich bei Ruedi Schmid die zweijährige Ausbildung zur Geistigen Heilerin und konnte jetzt ein großer Repertoire an Heilmethoden anbieten, die ursachenbezogen auf die Selbstheilungskräfte des Menschen einwirken.

Und die ganzen Jahre hat mich die Bioresonanz begleitet, vielen Patienten, auch unseren  Vierbeinern, konnte ich damit helfen, vordergründig bei  (oft versteckten) Allergien und deren Begleiterscheinungen. Aber auch Pferden, die schon den Weg zum Schlachter gehen sollten, durfte ich zum Weiterleben verhelfen.